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TARIFBESTIMMUNGEN

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[Stand: 01.02.2014]

B. Tarifbestimmungen und Fahrpreise

1 Geltungsbereich

Die Tarifbestimmungen gelten für die Beförderung von Personen und die Mitnahme von Sachen und Tieren auf den Linien und Strecken der in § 1 der Beförderungsbedingungen der Heilbronner · Hohenloher · Haller Nahverkehr GmbH (HNV) genannten Verkehrsunternehmen.


2 Tarifsystem

Das Tarifgebiet des HNV ist in Tarifzonen eingeteilt (siehe Tarifzonenplan). Die Kennzeichnung der Tarifzonen erfolgt durch 2- bzw. 3-stellige Zahlen (Zonennummern) und einen Zonennamen.

Die Fahrpreise ergeben sich aus der Fahrpreistafel (siehe Fahrpreisermittlung). Die Fahrpreisberechnung richtet sich nach der Zahl der befahrenen Tarifzonen auf dem üblichen Linienfahrweg. Start- und Zielzone zählen mit. Ab elf Zonen ist der Fahrschein automatisch für das Gesamt-Netz des HNV gültig.

Die Zonengrenze (grau) wird bei der Fahrpreisberechnung nicht mitgezählt. Orte auf der Zonengrenze zählen jeweils in Fahrtrichtung zur Startzone.

Bei Fahrten innerhalb der Tarifzonen A (Nr. 10, 20) für den Stadtverkehr Heilbronn, B (Nr. 21, 33) für den Stadtverkehr Neckarsulm, C (Nr. 910, 911, 915, 916, 931, 932) für den Stadtverkehr Öhringen, Künzelsau, Krautheim, Waldenburg und Weißbach und D (Nr. 998) im Binnenverkehr der Bergbahn Künzelsau werden die entsprechenden Tarife angewandt.

Zonen, die bei einer Fahrt mehrmals durchfahren werden, werden bei der Preisbildung nur einmal berechnet.

Innerhalb der gelösten Tarifzonen können sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden.

Die Zuordnung der einzelnen Städte, Stadtteile und Ortschaften zu den Tarifzonen ergibt sich aus dem Ortsverzeichnis (Anlage 3).

Für Fahrten in Tarifzonen oder aus Tarifzonen heraus, die im Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) liegen, gelten die in D.1 dargestellten Übergangsregelungen.

Für Fahrten in Tarifzonen oder aus Tarifzonen heraus, die im Gebiet des Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) liegen, gelten die in D.2 dargestellten Übergangsregelungen.

Für Fahrten in Tarifzonen oder aus Tarifzonen heraus, die im Gebiet des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) liegen, gelten die in D.3 dargestellten Übergangsregelungen.

Für Fahrten in Tarifzonen oder aus Tarifzonen heraus, die im Gebiet des Kreisverkehr Schwäbisch Hall (KSH) liegen, gelten die in D.4 dargestellten Übergangsregelungen.

Für Fahrten in Tarifzonen oder aus Tarifzonen heraus, die dem Haustarif der Regiobus Stuttgart unterliegen, gelten die in D.5 dargestellten Übergangsregelungen.


3 Fahrausweise

Fahrausweise des Gemeinschaftstarifs sind:

3.1 Fahrausweise mit beschränkter Fahrtenzahl

- Einzelfahrscheine
- Vierer-Karten
- Anschlussfahrscheine

3.2 Fahrausweise mit unbeschränkter Fahrtenzahl

- Tageskarten
- Schüler-Monatskarten (auch für Auszubildende und Studierende; Barverkauf und ABO)
- Semester-Ticket
- Semester-Ticket-PLUS
- KidCard U15 (Barverkauf und ABO)
- Senioren-Monatskarten
- Monatskarten für Jedermann
- ABO-Tickets für Jedermann
- Franken-Ticket (Jahreskarte)
- Sahne-Ticket (Jahreskarte)

3.3 Kindergartengruppen

Kinder unter 6 Jahre sowie Kinder von Kindergartengruppen, werden nur in Begleitung einer erwachsenen Person mit gültigem Fahrausweis unentgeltlich befördert. Eine Aufsichtsperson kann bis zu 3 Kinder unter 6 Jahren (bzw. 3 Kinder einer Kindergartengruppe) unentgeltlich mitnehmen. Sonst ist der Fahrpreis für Kinder zu entrichten.

Für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahre gilt der Kindertarif, ab 15 Jahren ist der Erwachsenenfahrpreis zu entrichten.

Kindergartengruppen ab 10 Personen können wahlweise eine spezielle Kindergartengruppenkarte lösen. Dabei wird die Personenanzahl (unabhängig vom Alter) erfasst und eine Kindergartengruppenkarte ausgestellt. Pro mitfahrender Person ist dabei der jeweils gültige Tarif eines Kinderfahrscheins für die betreffende Fahrstrecke bzw. Preisstufe zu bezahlen. Die Kindergartengruppenkarte gilt als Tageskarte und ist somit für Hin- und Rückfahrt gültig. Die Begleitpersonen müssen einen entsprechenden Nachweis mit sich führen und auf Verlangen vorzeigen.

3.4 Kindergartenkarte in Buslinien des Nahverkehr Hohenlohekreis (NVH)

Kindergartenkarten werden nur im Abonnement angeboten. Der Fahrpreis für diese Karte entspricht der Schülerkarte der Preisstufe C. Die räumliche Geltung erstreckt sich unabhängig vom Preis auf die Zonen die zur Wohnsitzgemeinde gehören (siehe Anlage 6).


4 Einzelbestimmungen und Preise

4.1.1 Einzelfahrausweis

Einzelfahrausweise werden für Erwachsene und Kinder ausgegeben und gelten nur zum sofortigen Fahrtantritt am Lösungstag. Einzelfahrausweise sind beim Kauf bereits entwertet. Der Einzelfahrausweis berechtigt zu einer Fahrt mit beliebig häufigem Umsteigen in Richtung auf das Fahrziel und innerhalb des Tarifbereichs, für den er gelöst ist.

Einzelfahrausweise haben folgende Gültigkeitsdauer (einschl. Umsteigezeit und Fahrtunterbrechungen):

bei Fahrten in Zone A, Zone B, Zone C: 60 Minuten,
bei Fahrten ab Preisstufe 1: 240 Minuten.
Bei Fahrten in der Zone D: für eine Fahrt.

Einzelfahrausweise sind nicht übertragbar.

Der Kurzstreckentarif für Jedermann gilt grundsätzlich innerhalb geschlossener Ortschaften/Stadtteile (i.d.R. begrenzt durch das Ortsschild). Innerhalb der Tarifzone A (Stadtverkehr Heilbronn) gilt die Kurzstrecke in Kirchhausen, Biberach und Böllinger Höfe im jeweiligen Stadtteil (von Ortsschild bis Ortsschild), ansonsten für max. vier aufeinanderfolgende Haltestellen (Einstiegshaltestelle nicht mitgerechnet). Innerhalb der Tarifzone A gilt der Kurzstreckenfahrschein nicht in den Regionalbussen. Innerhalb der Tarifzone B (Stadtverkehr Neckarsulm und Bad Friedrichshall Plattenwald) gilt die Kurzstrecke in Amorbach, Dahenfeld, Obereisesheim und BFH-Plattenwald im jeweiligen Stadtteil (von Ortsschild zu Ortsschild), ansonsten für maximal vier aufeinanderfolgende Haltestellen (Einstiegshaltestelle nicht mitgerechnet). Innerhalb der Tarifzone C (Stadtverkehre Öhringen, Künzelsau, Krautheim, Waldenburg und Weißbach) gilt die Kurzstrecke für maximal vier aufeinanderfolgende Haltestellen (Einstiegshaltestelle nicht mitgerechnet).

Kurzstrecke gilt nicht in den Zügen des Schienenpersonennahverkehrs (auch nicht in der Stadtbahn). Rund- und Rückfahrten sind bei Einzel- und Kurzstreckenfahrausweisen unzulässig.

Aus verkaufstechnischen Gründen bieten die Stadtwerke Heilbronn für die Zone A eine "Kinder-Sammelkarte" mit vier Einzelfahrten (vor Fahrtantritt zu entwerten) zum Preis von vier Kinder-Einzelfahrausweisen an.

Anschlussfahrscheine werden für Erwachsene und Kinder angeboten. Der Tarifzonenbereich, für den eine Monats- oder Jahreskarte gültig ist, darf überfahren werden, wenn für die weiteren befahrenen Tarifzonen ein Anschlussfahrschein oder eine Fahrkarte für die zusätzlich benötigten Zonen gelöst wurde. Der Anschlussfahrschein ist nur in Verbindung mit einer Monats- oder Jahreskarte für eine einfache Fahrt gültig. Die Gültigkeitsdauer beträgt 240 Minuten. Es gelten die Mitnahmeregelungen der jeweiligen Fahrkarte. Für den Verkauf und die Entwertung gelten die Bestimmungen wie für Einzelfahrausweise.

4.1.2 Rabattierter Einzelfahrausweis für Erwachsene im E-Ticketing Verfahren

Beim E-Ticketing handelt es sich um eine elektronische Fahrkarte und somit um eine moderne, schnelle und sichere Alternative zur weiterhin bestehenden Möglichkeit der Nutzung eines Papierfahrscheines. Dabei werden rabattierte Einzelfahrausweise für Erwachsene über die elektronische Fahrkarte ausgegeben und abgerechnet. Die weitergehenden Bestimmungen und Regelungen für die Teilnahme am E-Ticket-Verfahren sind den gesonderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu entnehmen.

Rabattierte Einzelfahrausweise für Erwachsene können Fahrgäste erwerben, die am E-Ticketing Verfahren teilnehmen und ein gültiges, nicht gesperrtes E-Ticket vorweisen können.

Für die Teilnahme am E-Ticketing Verfahren ist eine Anmeldung erforderlich. Bei der Teilnahme am E-Ticketing Verfahren wird eine jährliche Gebühr in Höhe von 5,00 EUR je E-Ticket fällig und eine Mindestguthabensumme von 15,00 EUR. Bei der Ausstellung einer Ersatzkarte, die der Kunde selbst zu verschulden hat, wird eine Gebühr von 10,00 EUR fällig, es sei denn der Kunde weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Bei nicht verfügbaren Abfertigungsgeräten sowie technischen Störungen besteht kein Anspruch auf Ausgabe rabattierter Einzelfahrausweise im E-Ticketing Verfahren. In diesen Fällen werden im Busverkehr rabattierte Einzelfahrausweise gegen Vorlage des E-Tickets bar verkauft. Im Schienenverkehr ist ein regulärer Einzelfahrausweis zu lösen, der zur Erstattung des nicht erhaltenen Rabattes bei der HNV Geschäftsstelle vorgelegt werden kann. Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Elektronischen Ticketing Verfahren der Heilbronner · Hohenloher · Haller Nahverkehr GmbH.

4.1.3 Ermäßigte Einzelfahrscheine unter Vorlage der BahnCard

Alle Inhaber einer BahnCard der DB AG (BahnCard 25, 50 und 100) erhalten die Möglichkeit ein BC-Ticket, d.h. einen Verbundfahrschein mit einer ca. 25%-igen Ermäßigung auf den Einzelfahrschein Erwachsene zu erwerben. Die Fahrpreise sind in der Fahrpreisübersicht (Anlage 4) enthalten.

4.2 Vierer-Karte

Die Mehrfahrtenkarte für Jedermann (gültig in den Preisstufen A, B oder C (nur in Künzelsau)) enthält vier Abschnitte. Ein Abschnitt berechtigt zu einer Fahrt; er ist unverzüglich bei/vor Fahrtantritt zu entwerten. Eine Vierer-Karte kann auch gleichzeitig von mehreren Personen benutzt werden. Für jede Person ist ein Abschnitt zu entwerten.

Ein entwerteter Abschnitt gilt für eine Fahrt in Richtung auf das Fahrziel und innerhalb des Tarifbereichs, für den er gelöst wurde. Entwertete Abschnitte sind nach der Entwertung nicht übertragbar.

Im Übrigen gelten die Bestimmungen für Einzelfahrausweise nach 4.1.1.

4.3 Kinder-Sammelkarte

Aus verkaufstechnischen Gründen bieten die Stadtwerke Heilbronn für die Zone A eine Kinder-Sammelkarte mit vier Einzelfahrten (vor Fahrtantritt zu entwerten) zum Preis von vier Kinder-Einzelfahrausweisen an.

4.4 Tageskarten

Tageskarten werden an Jedermann ausgegeben und berechtigen zu beliebig häufigen Fahrten im gewählten Gebiet. Sie sind nicht persönlich und somit übertragbar (sofern die Fahrt noch nicht angetreten ist). Nach Antritt der Fahrt sind Tageskarten nicht mehr übertragbar. Sie gelten vom Zeitpunkt des Erwerbs bis Betriebsschluss. Sie sind mit Kauf entwertet und nur gültig am Lösungstag (siehe D.2.4).

Die Tageskarten gelten

- als City-Tageskarte entweder in der Zone A (Nr. 10, 20), in der Zone B (Nr. 21, 33) oder in den Zonen C (910, 911, 915, 916, 931, 932 ) am Lösungstag,

- als Zonen-Tageskarte in bestimmten festzulegenden Zonen (sofern die gewählten Zonen mit einer im HNV-Tarifdreieck hinterlegten Relation identisch sind) am Lösungstag oder

- als Tageskarte im Gesamt-Netz des HNV sowie auf der Schienenstrecke Eppingen – Bretten Bahnhof (montags bis sonntags).

4.4.1 Tageskarte SOLO

Die Tageskarte für Jedermann berechtigt eine Person zu beliebig häufigen Fahrten in den gelösten Zonen am Lösungstag.

4.4.2 Tageskarte PLUS

Tageskarten Plus gelten für

- bis zu 5 Personen, unabhängig vom Alter (siehe dazu Mitnahmeregelung von Kindern in Teil B 3.3), oder

- ein Eltern-/Großelternteil oder beide Eltern-/Großelternteile mit beliebiger Anzahl eigener Kinder/Enkelkinder bis einschließlich vierzehn Jahre. Dazu muss ein Landesfamilienpass, in dem alle die Tageskarte nutzenden Personen eingetragen sind, vorgelegt werden.

Anstelle einer Person kann ein Fahrrad oder ein Hund mitgenommen werden.

Bei gemeinsam reisenden Personen ist die Erweiterung der Gruppengröße nach Antritt der Fahrt nicht zugelassen.

Die die Tageskarte PLUS gemeinsam nutzenden Personen müssen während der Fahrt zusammenbleiben.

4.4.3.1 MetropolTagesTicket Stuttgart (MTT)

Das MetropolTagesTicket gilt in allen Verkehrsmitteln der Heilbronner • Hohenloher • Haller Nahverkehr GmbH. Das MTT kann von einer bis fünf Personen im Geltungsbereich des MTT für beliebig viele Fahrten am Geltungstag während des Geltungszeitraums genutzt werden. Die Beförderungsbedingungen für das MTT sind unter C 6 erläutert. Die Fahrpreise sind in der Anlage 4 ersichtlich.

4.4.3.2 Baden-Württemberg-Ticket, Baden-Württemberg-Ticket Nacht

Das Baden-Württemberg-Ticket und das Baden-Württemberg-Ticket Nacht gilt in allen Verkehrsmitteln der Heilbronner · Hohenloher · Haller Nahverkehr GmbH. Das Baden-Württemberg-Ticket und das Baden-Württemberg-Ticket Nacht kann von einer bis fünf Personen im Geltungsbereich für beliebig viele Fahrten am Geltungstag während des Geltungszeitraums genutzt werden. Die Beförderungsbedingungen für das Baden-Württemberg-Ticket und das Baden-Württemberg-Ticket Nacht sind unter C 6 erläutert. Die Fahrpreise sind in der Anlage 4 ersichtlich.

4.5 Zeitfahrausweise

Zeitkarten berechtigen innerhalb des aufgedruckten Geltungsbereiches zu beliebig häufigen Fahrten.
Sie gelten vom 1. Tag des Kalendermonats bis zum 1. Werktag des Folgemonats (Samstag = Werktag).

4.5.1 Monatskarten im Barverkauf

4.5.1.1 Gemeinsame Bestimmungen für Schüler- und Seniorenmonatskarten u. KidCard U15

O.g. ermäßigte Monatskarten sind jeweils nur gültig

a) in Verbindung mit dem Verbundpass,
b) mit dem entsprechenden Monatsaufdruck,
c) wenn der Name und die Verbundpass-Nr. aus dem Verbundpass mit Kugelschreiber eingetragen sind.

Der Verbundpass wird auf Antrag und unentgeltlich auf den Namen des Inhabers ausgestellt; er ist spätestens 10 Tage vor der gewünschten ersten Benutzung zu beantragen.

Der Verbundpass bindet die jeweilige Monatskarte an eine Person und ist somit nicht übertragbar.

Der Verbundpass wird von den Ausgabestellen der HNV ausgefertigt. Diese trägt die erforderlichen Angaben ein.

Beim Wechsel des örtlichen Geltungsbereichs ist ein neuer Verbundpass zu beantragen.

Die rechtmäßige Benutzung von o.g. ermäßigten Zeitkarten ist auf Verlangen durch Vorlage eines amtlichen Ausweises (z.B. Personal-/Schülerausweis) nachzuweisen.

Alternativ gelten Schülermonatskarten auch in Verbindung mit einem gültigen, qualifizierten Schüler- oder Studierendenausweis mit aktuellem Lichtbild. In diesem Fall ist nur der Name auf der Schülermonatskarte einzutragen.

4.5.1.2 Schüler-Monatskarten

Monatskarten für Schüler, Auszubildende, Studenten werden gemäß § 1 Ausgleichsverordnung zum § 45 a PBefG in der jeweils gültigen Fassung ausgegeben an:

1. schulpflichtige Personen bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres;

2. nach Vollendung des 15. Lebensjahres für

a ) Schüler und Studenten öffentlicher, staatlich genehmigter oder staatlich anerkannter privater
- allgemeinbildender Schulen,
- berufsbildender Schulen,
- Einrichtungen des zweiten Bildungsweges,
- Hochschulen, Akademien, mit Ausnahme der Verwaltungsakademien und Volkshochschulen und Landvolkshochschulen;

b) Personen, die private Schulen oder sonstige Bildungseinrichtungen, die nicht unter Buchstabe a) fallen, besuchen, sofern sie auf Grund des Besuchs dieser Schulen oder Bildungseinrichtungen von der Berufsschulpflicht befreit sind oder sofern der Besuch dieser Schulen und sonstigen privaten Bildungseinrichtungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz förderungsfähig ist;

c) Personen, die an einer Volkshochschule oder einer anderen Einrichtung der Weiterbildung Kurse zum nachträglichen Erwerb des Hauptschul- oder Realschulabschlusses besuchen;

d) Personen, die in einem Berufsausbildungsverhältnis im Sinne des Berufsbildungsgesetzes oder in einem anderen Vertragsverhältnis im Sinne des § 19 des Berufsbildungsgesetzes stehen, sowie Personen, die in einer Einrichtung außerhalb der betrieblichen Berufsausbildung im Sinne des § 40 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes, § 37 Abs. 3 der Handwerksordnung, ausgebildet werden;

e) Personen, die einen staatlich anerkannten Berufsvorbereitungslehrgang besuchen;

f) Praktikanten und Volontäre, sofern die Ableistung eines Praktikums oder Volontariats vor, während oder im Anschluss an eine staatlich geregelte Ausbildung oder ein Studium an einer Hochschule nach den für Ausbildung und Studium geltenden Bestimmungen vorgesehen ist (während der Zeit der Ableistung dieses Praktikums oder Volontariats);

g) Beamtenanwärter des einfachen und mittleren Dienstes sowie Praktikanten und Personen, die durch Besuch eines Verwaltungslehrgangs die Qualifikation für die Zulassung als Beamtenanwärter des einfachen oder mittleren Dienstes erst erwerben müssen, sofern sie keinen Fahrtkostenersatz von der Verwaltung erhalten;

h) Anwärter des gehobenen Dienstes oder

i) Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen Jahr oder vergleichbaren sozialen Diensten sowie Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst. (Angehörige der Bundeswehr erhalten keine Schüler-Monatskarte.)

Verbundpässe, die zum Bezug der Monatskarten zum ermäßigten Preis berechtigen, erhalten die unter 1. genannten Personen gegen Altersnachweis, ebenso Personen, die Berechtigungsabschnitte vorlegen. An die unter 2. aufgeführten Berechtigten werden Verbundpässe nur bei Vorlage einer Bescheinigung der Schule, Hochschule oder Ausbildungsstätte, in den Fällen des Absatzes 2.h) durch Vorlage einer Bescheinigung des Trägers der jeweiligen sozialen Dienste gegeben. In der Bescheinigung ist zu bestätigen, dass die Voraussetzungen des Abs. 2 geprüft wurden und erfüllt sind. Die Bescheinigung gilt längstens ein Jahr.

Von Studenten wird die Immatrikulationsbescheinigung verlangt.

In den Zügen der DB berechtigen Schüler-Monatskarten nur zur Fahrt in der 2. Wagenklasse. Der Übergang in die 1. Klasse der DB ist nicht gestattet.

4.5.1.3 KidCard U15

Die KidCard U15 gilt für Kinder/Schüler bis einschließlich 14 Jahre, d.h. unter 15. Sie ist gültig bis zum Ende des Monats, in dem das Kind 15 Jahre alt wird.

Sie ist ausschließlich für die erste Entfernungsstufe (Zone A, Zone B, Zone C, eine Zone) erhältlich.

Maßgeblich für die Ausgabe ist der Fahrweg von Wohnort (Meldeanschrift des Karteninhabers) zum Schulort, der sich innerhalb der ersten Entfernungsstufe (Zone A, Zone B, Zone C, eine Zone) befinden muss. Dazu muss ein geeigneter Nachweis (qualifizierter Schülerausweis mit Lichtbild, Schulbescheinigung etc.) vorgelegt werden.

Den Verbundpass, der zum Bezug der KidCard U15 berechtigt, erhalten Kinder gegen Altersnachweis bzw. gegen Vorlage eines Berechtigungsabschnittes.

In den Zügen der DB berechtigt die KidCard U15 nur zur Fahrt in der 2. Wagenklasse. Der Übergang in die 1. Klasse der DB ist nicht gestattet.

4.5.1.4 Monatskarten für Jedermann

Die Monatskarten für Erwachsene sind nicht übertragbar, dürfen nur vom Inhaber für eine Fahrt verwendet und müssen dabei mitgeführt werden. Der Vor- und Zuname des Fahrkartennutzers ist leserlich in das dafür vorgesehene Namensfeld einzutragen. Ein amtlicher Lichtbildausweis (Personalausweis) ist zur Legitimation mitzuführen. Kann die Karte bei einer Fahrausweiskontrolle nicht vorgezeigt werden, ist das erhöhte Beförderungsentgelt zu entrichten. Eine nachträgliche Vorlage der Monatskarte wird anerkannt. Dadurch reduziert sich das erhöhte Beförderungsentgelt auf eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5,00 EUR.

4.5.1.5 Senioren-Monatskarten

Die ermäßigte Senioren-Monatskarte erhalten Personen ab 60 Jahren (ab dem Monat, in dem sie Geburtstag haben).

Sie gilt:
- montags bis freitags von 8:00 Uhr bis Betriebsschluss,
- an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ganztägig,
- als City-/1-Zone-Senioren-Monatskarte entweder in der Zone A (Nr. 10, 20), in der Zone B (Nr. 21, 33), in den Zonen C (910, 911, 915, 916, 931, 932) oder innerhalb einer beliebigen anderen Tarifzone, oder
- als Netz-Senioren-Monatskarte im Gesamt-Netz des HNV.

4.5.2 Monats- bzw. Jahreskarten im ABO-Vertrieb

Monats- bzw. Jahreskarten im ABO-Vertrieb werden über das E-Ticketing Verfahren ausgegeben (Chipkarte). Für die Teilnahme am E-Ticketing Verfahren ist eine Anmeldung erforderlich. Voraussetzung für die Teilnahme am ABO-Vertrieb ist die Erteilung eines SEPA Basis-Lastschriftmandats oder einer Einzugsermächtigung. Abweichend von der 14-Tage Pre-Notification, basierend auf dem SEPA Basis-Lastschriftverfahren, wird eine Vorabkündigungspflicht von zwei Tagen für die Durchführung von Lastschriften vereinbart. Die Mandatsreferenz auf Basis des SEPA Basis-Lastschriftverfahrens entspricht der Abonummer, die dem Kunden im Rahmen der Pre-Notification mitgeteilt wird.

4.5.2.1 Schüler-Monatsnetzkarte im Abonnement (sog.: Sunshine-Ticket)

a) Sunshine-Tickets werden an Schüler, Auszubildende und Studenten ausgegeben, die die Voraussetzungen nach 4.5.1.2 erfüllen.
Für das Sunshine-Ticket ist kein Verbundpass erforderlich. Dem Antrag ist ein aktuelles Passbild zum Aufdruck auf die Chipkarte (auf Rückseite mit Namen und Anschrift der Schülerin/des Schülers) beizulegen.

b) Die Sunshine-Tickets werden ausgegeben, wenn eine Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat für die monatlichen Abbuchungsbeträge vorliegt. Bei Bankeinzug kann die Gültigkeit eines Sunshine-Tickets am 1. eines jeden Monats beginnen (Ausnahme ist der Monat August), wenn spätestens am 15. des Vormonats der Antrag mit der Einzugsermächtigung nach vorgeschriebenem Muster (Chipkarten-Bestellschein) bei den ABO-Centern vorliegt. Bei Neuanträgen oder Verlängerungen eines bestehenden Bezuges des Sunshine-Tickets besteht die Möglichkeit, auch nach dem 20. des Vormonats ein Sunshine-Ticket ersatzweise vom Fahrscheindrucker für den folgenden Monat oder auch den aktuellen Monat beim jeweiligen ABO-Center zu erhalten. Das Sunshine-Ticket wird dann ab dem Folgemonat über die Chipkarte ausgestellt.

In Absprache mit dem ABO-Center ist in begründeten Ausnahmefällen eine Barzahlung möglich. Sie muss jedoch als Einmalzahlung für das ganze Jahr im Voraus erfolgen.

c) Die Bestellung gilt für Schüler an allgemeinbildenden Schulen für den vom Schulwegkostenträger bescheinigten Zeitraum. Wenn der Vertrag nicht gekündigt wird, verlängert sich das Abonnement. Für Auszubildende und Studierende läuft die Bestellung bis zum Ende des Schuljahres (Juli). Soll der Bezug für das darauf folgende Schuljahr weitergehen, muss ein vollständig ausgefüllter Verlängerungsantrag bis zum 20. des Vormonats beim entsprechenden ABO-Center vorliegen.

Hat die Schule oder eine andere vom Schulwegkostenträger beauftragte Stelle im Chipkarten-Bestellschein die volle Übernahme der Fahrtkosten bescheinigt, so wird das jeweilige Fahrgeld in Höhe des Tarifpreises dem Schulwegkostenträger monatlich in Rechnung gestellt.
Bei Schülern mit Eigenanteil oder Zuschüssen wird nur der von der Schule bestätigte Eigenanteil bzw. der Tarifpreis abzüglich Zuschuss abgebucht. Bei Satzungsänderungen wird der monatliche Abbuchungsbetrag ab dem Änderungszeitpunkt angepasst.
Das jeweilige Fahrgeld/Eigenanteil in Höhe des Monatsfahrpreises wird ab Beginn des betreffenden Monats oder bis zum Ende des von den Schulwegkostenträgern bescheinigten Zeitraums von einem Girokonto einer Sparkasse oder Bank oder von einem Postgirokonto innerhalb der Bundesrepublik Deutschland abgebucht. Der August bleibt ohne Berechnung.

Die Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat schließt das Einverständnis zur Erhöhung oder Verringerung der monatlichen Abbuchungen bei Tarifänderungen oder Änderungen des Eigenanteils gegenüber dem kontoführenden Kreditinstitut ein. Tarifänderungen werden in der örtlichen Presse sowie dem Kunden im Rahmen der Pre-Notification bekanntgegeben.

d) Darüber hinaus gilt das Sunshine-Ticket im jeweiligen Geltungszeitraum in den gesetzlichen Ferien sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen als landkreisübergreifende/regionale Netzkarte („Ferienpass Franken“), d. h. in den Landkreisen Schwäbisch Hall (KSH) und Main-Tauber (VGMT) (allerdings nur in den Bussen).

Umgekehrt gelten die Schüler-Monatsnetzkarten bzw. ABOs der Landkreise Schwäbisch Hall (KSH) und Main-Tauber (VGMT) im jeweiligen Geltungsmonat - unabhängig vom aufgedruckten Geltungsbereich - in den gesetzlichen Ferien sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen als landkreisübergreifende/regionale Netzkarten („Ferienpass Franken“), d. h. auch im HNV-Gebiet (allerdings nur in den Bussen).

Für alle, die das Sunshine-Ticket ein komplettes Schuljahr (September bis Juli) bezogen und auch ordnungsgemäß bezahlt haben, wird der Monat August ohne Berechnung freigeschalten (sogenannte Bonuskarte). Die Bonuskarte ist während der gesetzlichen Sommerferien im gesamten HNV-Netz gültig. Diese Bestimmung gilt auch für die dargestellte Ferienpass-Franken-Regelung.

Für den Ferienmonat August wird zudem eine Schülermonatskarte Netz zum jeweils gültigen Preis des Sunshine-Tickets angeboten. Die Schülermonatskarte Netz ist nur in Verbindung mit einem HNV-Verbundpass, einem gültigen Schüler- oder Studierendenausweis mit Lichtbild, einer Kopie des Ausbildungsvertrages oder etwas Vergleichbarem oder eines beliebigen Sunshine-Tickets oder einer KidCard im ABO-Vertrieb des vorangegangenen Schuljahres gültig. Auf Verlangen sind Fahrausweis und Nachweis vorzuzeigen. In den Zügen der DB berechtigen Schüler-Monatskarten Netz nur zur Fahrt in der 2. Wagenklasse. Der Übergang in die 1. Klasse der DB ist nicht gestattet.

e) Der ABO-Vertrag kommt mit der Zusendung oder Aushändigung der Chipkarte zustande.

f) Der Kunde verpflichtet sich, den monatlichen Einzugsbetrag auf dem im Antrag vermerkten Konto jeweils zum ersten Bankarbeitstag eines Monats bereitzuhalten. Er verpflichtet sich außerdem, alle das ABO-Center belastenden Gebühren und Auslagen, die aufgrund einer nicht erfolgreichen Abbuchung angefallen sind (z.B. Bearbeitungsgebühren, Mahngebühren, Rückbuchungsgebühren etc.), zu übernehmen.

Ist eine Abbuchung unter diesen Bedingungen trotzdem nicht möglich (insbesondere wegen mangelnder Kontodeckung, nicht anerkannter Lastschrift/SEPA-Basis-Lastschrift, widerrufener Einzugsermächtigung/widerrufenem SEPA-Basis-Lastschriftmandat), besteht für das ABO-Center die Möglichkeit der fristlosen Kündigung. Die Chipkarte wird unverzüglich gesperrt und verliert ihre Gültigkeit. Zusätzlich besteht kein Anspruch mehr auf eine erneute Teilnahme am ABO-Verfahren.

g) Die Kunden-Kündigung kann zum Ende eines jeden Monats schriftlich erfolgen; sie muss spätestens bis zum 15. des Vormonats dem ABO-Center vorliegen. Schulwegkostenträger können für Ihren Bereich einen anderen Kündigungsweg anordnen.

Durch die Kündigung wird das Sunshine-Tickets ungültig.

4.5.2.2 KidCard U15-Monatskarte im ABO-Vertrieb (sog.: KidCard U15)

Die KidCard U15 gilt für Kinder/Schüler, die das 14. Lebensjahr noch nicht beendet haben.

Sie ist ausschließlich für die erste Entfernungsstufe (Zone A, Zone B, Zone C, eine Zone) erhältlich.

Maßgeblich für die Ausgabe ist der Fahrweg von Wohnort (Meldeanschrift des Karteninhabers) zum Schulort, der sich innerhalb der ersten Entfernungsstufe (Zone A, Zone B, Zone C, eine Zone) befinden muss. Dazu muss ein geeigneter Nachweis (qualifizierter Schülerausweis mit Lichtbild, Schulbescheinigung etc.) vorgelegt werden.

Die KidCard U15 gilt im jeweiligen Geltungsmonat - unabhängig vom gelösten Geltungsbereich als HNV-Netzkarte.

Darüber hinaus gilt die KidCard U15 im jeweiligen Geltungsmonat - unabhängig vom aufgedruckten Geltungsbereich - in den gesetzlichen Ferien sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen als landkreisübergreifende/regionale Netzkarte („Ferienpass Franken“), d. h. in den Landkreisen Schwäbisch Hall (KSH) und Main-Tauber (VGMT) (allerdings nur in den Bussen).

Für alle, die die KidCard U15 ein komplettes Schuljahr (September bis Juli) bezogen und auch ordnungsgemäß bezahlt haben, wird der Monat August ohne Berechnung freigeschalten (sogenannte Bonuskarte). Die Bonuskarte ist während der gesetzlichen Sommerferien im gesamten HNV-Netz gültig. Diese Bestimmung gilt auch für die dargestellte Ferienpass-Franken-Regelung.

Für den Ferienmonat August wird zudem eine Schülermonatskarte Netz zum jeweils gültigen Preis des Sunshine-Tickets angeboten. Die Schülermonatskarte Netz ist nur in Verbindung mit einem HNV-Verbundpass, einem gültigen Schüler- oder Studierendenausweis mit Lichtbild, einer Kopie des Ausbildungsvertrages oder etwas Vergleichbarem oder eines beliebigen Sunshine-Tickets oder einer KidCard im ABO-Vertrieb des vorangegangenen Schuljahres gültig. Auf Verlangen sind Fahrausweis und Nachweis vorzuzeigen. In den Zügen der DB berechtigen Schüler-Monatskarten Netz nur zur Fahrt in der 2. Wagenklasse. Der Übergang in die 1. Klasse der DB ist nicht gestattet.

Im Übrigen gelten die Bestimmungen von 4.5.2.1.

4.5.2.3 Änderungsmitteilung

Eine Änderungsmitteilung ist erforderlich, wenn sich Änderungen hinsichtlich Name, Anschrift, Fahrstrecke oder Bankverbindung ergeben oder wenn eine Schulklasse wiederholt wird. Die Änderungsmitteilung muss bis spätestens zum 15. des Vormonats schriftlich (insbesondere bei der Änderung der Bankverbindung) beim jeweiligen ABO-Center sein.
Die Änderung ist von der Ausbildungsstätte/Schule zu bestätigen, wenn eine Fahrwegsänderung innerhalb einer ABO-Laufzeit erfolgt.

4.5.2.4 Kündigung

Die Kündigung kann zum Ende eines jeden Monats schriftlich erfolgen; sie muss spätestens bis zum 20. des Vormonats dem ABO-Center vorliegen.

4.5.2.5 Verlust oder Zerstörung

Verlust oder Zerstörung der Fahrkarte bzw. Chipkarte sind der Schule oder dem ABO-Center schriftlich anzuzeigen.

Bei Verlust oder Zerstörung der Fahrkarten bzw. der Chipkarte erhält der Fahrgast einmalig pro Monat Ersatz. Eine Ersatzkarte kostet 10,00 €, es sei denn, der Fahrgast weist nach, dass ein Bearbeitungsentgelt in dieser Höhe nicht oder in wesentlich niedrigerer Höhe angefallen ist. Im Wiederholungsfall ist frei verkäuflicher, regulärer Fahrschein zu erwerben. Ausgestellte Ersatzkarten sind von der Rückgabe ausgeschlossen.

Das Fahrgeld für abhanden gekommene oder zerstörte Sunshine-Tickets oder KidCard U15 wird nicht erstattet. Die als abhanden gekommen gemeldeten Sunshine-Tickets oder KidCard U15 sind ungültig. Ein Wiederauffinden der Sunshine-Tickets oder der KidCard U15 muss der Schule oder dem ABO-Center angezeigt werden; die aufgefundenen Sunshine-Tickets oder die aufgefundenen KidCard U15sind hierbei unverzüglich abzuliefern. Es erfolgt keine Rückerstattung der Kosten für die Ersatzkarten.

4.5.2.6 Haftung

Ist der Abonnent nicht auch Inhaber des in der Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat genannten Kontos, so haftet der Abonnent bzw. der Kontoinhaber, sofern der Abonnent nur beschränkt geschäftsfähig ist, für alle aus dem ABO-Vertrag resultierenden Zahlungsverpflichtungen als Gesamtschuldner.

4.5.3 ABO-Tickets für Jedermann

4.5.3.1 ABO-Ticket Übertragbar

Das ABO-Ticket für Erwachsene ist beliebig übertragbar, darf aber jeweils nur von einer Person für eine Fahrt verwendet und muss dabei vom Benutzer mitgeführt werden.

Von 19.00 Uhr bis Betriebsschluss an Wochentagen und ganztägig an allen gesetzlichen Feiertagen, Samstagen und Sonntagen können insgesamt bis zu zwei Erwachsene und zwei Kinder (bis einschließlich 14 Jahre) mit dem ABO-Ticket fahren; in diesem Fall muss es sich um keine "echte" Familie handeln. Anstelle eines Erwachsenen kann auch ein weiteres Kind mitfahren. Anstelle eines Erwachsenen oder eines Kindes kann auch ein Hund mitgenommen werden.

Bei Vorlage des Landesfamilienpasses können zu den oben genannten Zeiten alle dort eingetragenen Personen einer "echten Familie" kostenlos mit dem ABO-Ticket fahren; das Alter und die Zahl der Kinder sind dabei unerheblich.

Die das ABO-Ticket für Jedermann gemeinsam nutzenden Personen müssen während der Fahrt zusammenbleiben.

Kann die Karte bei einer Fahrausweiskontrolle nicht vorgezeigt werden, ist das erhöhte Beförderungsentgelt zu entrichten. Eine nachträgliche Vorlage des ABO-Tickets wird nicht anerkannt.

4.5.3.2 Persönliches ABO-Ticket

Das persönliche ABO-Ticket ist nicht übertragbar, darf nur vom Inhaber für eine Fahrt verwendet werden und muss dabei mitgeführt werden. Kann die Karte bei einer Fahrausweiskontrolle nicht vorgezeigt werden, ist das erhöhte Beförderungsentgelt zu entrichten. Eine nachträgliche Vorlage des ABO-Tickets wird anerkannt. Dadurch reduziert sich das erhöhte Beförderungsentgelt auf eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5,00 EUR.

4.5.3.3 Voraussetzung für das Abonnement

Voraussetzung für die Teilnahme am ABO-Vertrieb ist die Erteilung eines SEPA Basis-Lastschriftmandats oder einer Einzugsermächtigung. Abweichend von der 14-Tage Pre-Notification, basierend auf dem SEPA Basis-Lastschriftverfahren, wird eine Vorabkündigungspflicht von zwei Tagen für die Durchführung von Lastschriften vereinbart. Die Mandatsreferenz auf Basis des SEPA Basis-Lastschriftverfahrens entspricht der Abonummer, die dem Kunden im Rahmen der Pre-Notification mitgeteilt wird.

Im Abonnement wird eine Chipkarte ausgegeben, wenn die HNV mit einem hierfür vorgesehenen Vordruck (Bestellung) ermächtigt wird, das jeweilige Fahrgeld monatlich im Voraus bis auf weiteres, mindestens jedoch für die Dauer von zwölf aufeinanderfolgenden Monaten, vom Girokonto eines Geldinstituts mit Sitz in Deutschland abzubuchen (Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat). Für ein Persönliches ABO-Ticket muss dem Antrag ein Lichtbild beiliegen.

4.5.3.4 Beginn des Abonnements

Das Abonnement kann am 1. eines jeden Monats begonnen werden, wenn bis zum 15. des Vormonats der Bestellschein mit Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat bei einem ABO-Center des HNV vorliegt.

4.5.3.5 Zustandekommen des Abonnementvertrages

Der Abonnementvertrag kommt mit der Zusendung der Chipkarte zustande. Das Abonnement kann an jedem beliebigen Monat eines Jahres begonnen werden.
Beanstandungen des Fahrausweises sind sofort vorzubringen. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.

4.5.3.6 Dauer des Abonnements

Das Abonnement gilt für mindestens zwölf Monate. Wenn es nicht gekündigt wird, verlängert es sich um weitere zwölf Monate.

4.5.3.7 Kündigung des Abonnements

Das Abonnement kann zum Ende eines jeden Kalendermonats gekündigt werden. Die Kündigung hat bis zum 15. des Vormonats schriftlich an das ausstellende ABO-Center des HNV zu erfolgen. Die Chipkarte wird zum Ersten des darauffolgenden Monats gesperrt und verliert ihre Gültigkeit.

Wird das Abonnement vorzeitig vor Ablauf der jeweiligen Zwölf-Monats-Frist gekündigt, so hat der Kunde dem HNV entsprechend der Art seines Abonnements den Mehrbetrag zwischen Abonnementpreis und Monatskarte-Erwachsene für den im Abonnementjahr zurückgelegten Zeitraum zu erstatten. Dies gilt nicht, wenn die Kündigung aus Gründen erfolgt, die das Verkehrsunternehmen zu vertreten hat, wenn der Kunde mindestens ein Jahr ununterbrochen am Abonnement teilgenommen hat oder wenn er verstorben ist. Ziffer 4.5.3.10 Absatz gilt entsprechend.

Tarifänderungen werden in der örtlichen Presse sowie dem Kunden im Rahmen der Pre-Notification bekanntgegeben. Im Falle einer Tarifänderung hat der Kunde das Recht zur außerordentlichen Kündigung zum Ende des Monats vor Eintritt der Tariferhöhung. Tritt die Tariferhöhung nicht zum 1. eines Monats ein, kann die Kündigung zum Ende des Monats erfolgen, in dem die Tariferhöhung eingetreten ist. Die schriftliche Kündigung muss spätestens bis zum 15. des Nachmonats, der auf den Zeitpunkt der ordentlichen Bekanntmachung der Tarifänderung folgt im ABO-Center vorliegen.

4.5.3.8 Erstattung bei Nichtausnutzung

Eine Erstattung von Beförderungsentgelt wegen Nichtausnutzung ist grundsätzlich nicht möglich. Es sei denn die Nichtausnutzung beruht auf einem wichtigen Grund (z.B. Todesfall, ansteckende Krankheit). Bei Verlust oder Zerstörung der Chipkarte erhält der Fahrgast Ersatz. Eine Ersatzkarte kostet 10,00 €. Fahrtkosten, die bis zur Neuausstellung der Chipkarte anfallen, werden nicht erstattet.

4.5.3.9 Fristgemäße Abbuchung

Der Kunde verpflichtet sich, den monatlichen Einzugsbetrag auf dem angegebenen Konto jeweils zum ersten Bankarbeitstag eines Monats bereitzuhalten.

4.5.3.10 Verzug, Kündigung, Schadenersatz

Der HNV kann das Vertragsverhältnis fristlos kündigen, wenn der Kunde mit der Entrichtung eines Betrages in Verzug gekommen ist, der 2/12 des Jahresabonnementpreises entspricht.

Die Chipkarte ist an das ABO-Center des HNV zu übergeben.

Die Chipkarte wird unverzüglich gesperrt und verliert ihre Gültigkeit.

4.5.3.11 Änderung der Bankverbindung

Soll der Einzug des Fahrgeldes von einem anderen Konto erfolgen, ist dem ABO-Center des HNV eine neue Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat (Vordruck) bis zum 15. des Vormonats vorzulegen.

4.5.4 Franken-Ticket

Das Franken-Ticket ist eine verbundweit gültige, persönliche (nicht übertragbare) Jahreskarte ohne Mitnahmeregelung. Die Ziffer 4.5.3 (einschließlich der Unterziffern) dieser Tarifbestimmungen gilt entsprechend. Bei einer Kündigung vor Ablauf der 12-Monatsfrist, gemäß Ziffer 4.5.3.7, wird für den zurückliegenden Zeitraum der Differenzbetrag zwischen dem Abonnementpreis und dem Preis einer Monatskarte für Jedermann der Preisstufe 7 erhoben. Dies gilt nicht, wenn die Kündigung aus Gründen erfolgt, die das Verkehrsunternehmen zu vertreten hat.

Abweichend von Ziffer 4.5.3.8 kann der Fahrgast bei Verlust oder Zerstörung des Franken-Tickets Ersatz erhalten, wobei ein Bearbeitungsentgelt von 10,00 € anfällt, es sei denn, der Fahrgast weist nach, dass ein Bearbeitungsentgelt in dieser Höhe nicht oder in wesentlich niedrigerer Höhe angefallen ist. Bis zum Erhalt der neuen Fahrkarte sind Fahrausweise auf eigene Kosten zu lösen. Das Fahrgeld für abhanden gekommene oder zerstörte Franken-Tickets wird nicht erstattet. Das als abhanden gekommen gemeldete Franken-Ticket ist ungültig. Ein Wiederauffinden des Franken-Tickets muss dem ABO- Center angezeigt werden; das aufgefundene Franken-Ticket ist hierbei unverzüglich abzuliefern.

4.5.5 Sahne-Ticket

Das Sahne-Ticket ist eine persönlich nicht übertragbare Jahreskarte. Das Sahne-Ticket ist gültig von montags bis freitags von 8.00 Uhr bis Betriebsschluss. Das Sahne-Ticket ist an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen gültig. Das Sahne-Ticket berechtigt zu Fahrten im gesamten Netz des HNV. Das Sahne-Ticket wird in zwei Preisstufen ausgegeben:

• Das sogenannte Sahne-Ticket 1 für Personen, die Altersruhegeld aus der Arbeiter-, Angestellten- oder Knappschaftsrentenversicherung oder Ruhegehalt aus einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis erhalten (ohne Altersbeschränkung) sowie Abonnenten, deren Abonnement spätestens zum Dezember 2013 begonnen wurde (bisheriges Sahne-Ticket; Bestandskunden). Dies ist vom Fahrgast mit einem entsprechenden Nachweis zu belegen.
• Das sogenannte Sahne-Ticket 2 für Jedermann (ohne Altersbeschränkung).

4.5.5.1 Voraussetzung für das Abonnement

Voraussetzung für die Teilnahme am ABO-Vertrieb ist die Erteilung eines SEPA Basis-Lastschriftmandats oder einer Einzugsermächtigung. Abweichend von der 14-Tage Pre-Notification, basierend auf dem SEPA Basis-Lastschriftverfahren, wird eine Vorabkündigungspflicht von zwei Tagen für die Durchführung von Lastschriften vereinbart. Die Mandatsreferenz auf Basis des SEPA Basis-Lastschriftverfahrens entspricht der Abonummer, die dem Kunden im Rahmen der Pre-Notification mitgeteilt wird.

Sahne-Tickets werden ausgegeben, wenn der HNV mit einem hierfür vorgesehenen Vordruck (Bestellung) ermächtigt wird, das jeweilige Fahrgeld monatlich im Voraus bis auf weiteres, mindestens jedoch für die Dauer von 12 aufeinanderfolgenden Monaten, vom Girokonto eines Geldinstituts mit Sitz in Deutschland abzubuchen (Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat). Für das Sahne-Ticket muss dem Antrag ein Lichtbild und gegebenenfalls ein entsprechender Nachweis (Sahne-Ticket 1) beiliegen.

4.5.5.2 Beginn des Abonnements

Das Abonnement kann am 1. eines jeden Monats begonnen werden, wenn bis zum 15. des Vormonats der Bestellschein mit Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat bei dem ABO-Center des HNV vorliegt.

4.5.5.3 Zustandekommen des Abonnementvertrages

Der Abonnementvertrag kommt mit der Zusendung der Chipkarte zustande. Das Abonnement kann an jedem beliebigen Monat eines Jahres begonnen werden.

Der Kunde hat die Jahreskarte auf Richtigkeit zu überprüfen. Beanstandungen des Fahrausweises sind sofort vorzubringen. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.

4.5.5.4 Dauer des Abonnements

Das Abonnement gilt für mindestens zwölf Monate. Wenn es nicht gekündigt wird, verlängert es sich um weitere zwölf Monate.

4.5.5.5 Kündigung des Abonnements

Das Abonnement kann zum Ende eines jeden Kalendermonats gekündigt werden. Die Kündigung hat bis zum 15. des Vormonats schriftlich an das ABO-Center des HNV zu erfolgen. Die Chipkarte wird zum ersten des darauffolgenden Monats gesperrt und verliert ihre Gültigkeit.

Wird das Abonnement vorzeitig vor Ablauf der jeweiligen 12-Monats-Frist gekündigt, so hat der Kunde dem HNV den Mehrbetrag zwischen Abonnementpreis und Senioren-Monatskarte (Gesamtnetz) für den im Abonnementjahr zurückgelegten Zeitraum zu erstatten. Dies gilt nicht, wenn die Kündigung aus Gründen erfolgt, die das Verkehrsunternehmen zu vertreten hat, wenn der Kunde mindestens ein Jahr ununterbrochen am Abonnement teilgenommen hat oder wenn er verstorben ist. Ziffer 4.5.5.9 gilt entsprechend.

Tarifänderungen werden in der örtlichen Presse sowie dem Kunden im Rahmen der Pre-Notification bekanntgegeben. Im Falle einer Tarifänderung hat der Kunde das Recht zur außerordentlichen Kündigung zum Ende des Monats vor Eintritt der Tariferhöhung. Tritt die Tariferhöhung nicht zum 1. eines Monats ein, kann die Kündigung zum Ende des Monats erfolgen, in dem die Tariferhöhung eingetreten ist. Die schriftliche Kündigung muss spätestens 10 Tage nach Inkrafttreten der Tariferhöhung unter Vorlage der Jahreskarte (sofern sie danach noch gültig ist) beim ABO-Center des HNV eingegangen sein. Andernfalls ist die Kündigung unwirksam. Tritt die Tariferhöhung nicht zum 1. eines Monats ein, muss die schriftliche Kündigung spätestens zum 15. des Nachmonats der Tariferhöhung unter Vorlage der Jahreskarte (sofern sie danach noch gültig ist) beim ABO-Center des HNV eingegangen sein. Andernfalls ist die Kündigung ebenfalls unwirksam. Chipkarten werden gesperrt und müssen nicht beim HNV-ABO-Center abgegeben werden.

4.5.5.6 Erstattung bei Nichtausnutzung

Eine Erstattung von Beförderungsentgelt wegen Nichtausnutzung ist grundsätzlich nicht möglich. Es sei denn die Nichtausnutzung beruht auf einem wichtigen Grund (z.B. Todesfall, ansteckende Krankheit).

4.5.5.7 Verlust oder Zerstörung

Bei Verlust oder Zerstörung der Fahrkarten erhält der Fahrgast umgehend Ersatz, wobei ein Bearbeitungsentgelt von 10,00 € anfällt, es sei denn, der Fahrgast weist nach, dass ein Bearbeitungsentgelt in dieser Höhe nicht oder in wesentlich niedrigerer Höhe angefallen ist. Bis zum Erhalt der neuen Fahrkarte sind Fahrausweise auf eigene Kosten zu lösen.

Das Fahrgeld für abhanden gekommene oder zerstörte Chipkarten wird nicht erstattet. Die als abhanden gekommen gemeldete Chipkarte ist ungültig und wird gesperrt.

4.5.5.8 Fristgemäße Abbuchung

Der Kunde verpflichtet sich, den monatlichen Einzugsbetrag auf dem angegebenen Konto jeweils zum ersten Bankarbeitstag eines Monats bereitzuhalten.

4.5.5.9 Verzug, Kündigung, Schadensersatz

Der HNV kann das Vertragsverhältnis fristlos kündigen, wenn der Kunde mit der Entrichtung eines Betrages in Verzug gekommen ist, der 2/12 des Jahresabonnementpreises entspricht. Die Chipkarte ist an das ABO-Center des HNV zu übergeben. Die Chipkarte wird unverzüglich gesperrt und verliert ihre Gültigkeit.

4.5.5.10 Änderung der Bankverbindung

Soll der Einzug des Fahrgeldes von einem anderen Konto erfolgen, ist dem ABO-Center des HNV eine neue Einzugsermächtigung/SEPA-Basis-Lastschriftmandat (Vordruck) bis zum 15. des Vormonats vorzulegen.

4.5.6 Semester-Ticket

Semester-Tickets werden ausschließlich ausgegeben an Studierende von Universitäten und Fachhochschulen, mit denen eine gesonderte Vereinbarung geschlossen wurde. Berechtigt zum Erwerb des Semester-Tickets sind alle für das jeweilige Semester an der Hochschule immatrikulierten Studierenden. Die Berechtigung zum Erwerb des Semester-Tickets wird durch Vorlage des für das betreffende Semester gültigen Studierendenausweises bzw. Immatrikulationsbescheinigung nachgewiesen.

Das Semester-Ticket ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einer Immatrikulationsbescheinigung für das jeweilige Semester bzw. einem gültigen Studierendenausweis. Der Verkauf des Semester-Tickets erfolgt nur in bestimmten Vorverkaufsstellen. Bei Verlust oder Zerstörung erhält der Fahrgast nach einer Bearbeitungszeit gegen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10,00 € eine Ersatzkarte ausgestellt.

Das Semester-Ticket ist ein Halbjahresticket. Es gilt i.d.R. im Sommersemester vom 1. März bis 31. August und im Wintersemester vom 1. September bis zum 28. Februar. Abweichungen sind möglich.

Das Semester-Ticket gilt innerhalb der Geltungsdauer für beliebig viele Fahrten im gesamten Gebiet der Heilbronner • Hohenloher • Haller   Nahverkehr GmbH (Netzkarte) sowie seit dem 1. September 2009 im gesamten Verbundgebiet der KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH in den für den jeweiligen Verbundverkehr freigegebenen Verkehrsmitteln. Das Semester-Ticket berechtigt innerhalb des HNV und des KSH zur Benutzung der Züge der 2. Wagenklasse. Der Übergang in die 1. Wagenklasse ist nicht gestattet.

Alle Studierenden der Hochschule Heilbronn können in Heilbronn und Künzelsau, wenn sie kein Semester-Ticket erwerben, als Gegenleistung für den bezahlten Solidarbeitrag an Werktagen ab 19:00 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen ganztags, den Stadtverkehr Heilbronn (Zone A) kostenlos benutzen. Dies gilt ebenso in Künzelsau für den Citybusverkehr und die Bergbahn der Stadt Künzelsau, sowie die Zonen 811, 812, 816, 818, 819, 855 als auch für den Stadtbus Schwäbisch Hall. Als Nachweis der Berechtigung gilt der gültige Studierendenausweis der Hochschule Heilbronn.
Die ausgleichsrechtliche Behandlung des Semester-Tickets richtet sich nach dem Vertrag mit dem Land Baden-Württemberg vom 25. Juni 2003.

4.5.7 Semester-Ticket PLUS

Die Semester-Tickets PLUS werden ausschließlich an Studierende ausgegeben, die im Besitz eines gültigen Semester-Tickets eines der kooperierenden Verkehrsverbünde (z.B. VRN, KVV, VVS, OAM) sind. Die Berechtigung zum Erwerb des Semester-Tickets PLUS wird durch Vorlage des für das betreffende Semester gültigen Studierendenausweises bzw. Immatrikulationsbescheinigung sowie des Semester-Tickets des kooperierenden Verkehrsverbundes nachgewiesen.

Das Semester-Ticket PLUS ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einer Immatrikulationsbescheinigung für das jeweilige Semester bzw. einem gültigen Studierendenausweis sowie eines gültigen Semester-Tickets eines der kooperierenden Verkehrsverbünde (z.B. VRN, KVV, VVS, OAM). Der Verkauf des Semester-Tickets PLUS erfolgt nur in bestimmten Vorverkaufsstellen. Bei Verlust oder Zerstörung erhält der Fahrgast nach einer Bearbeitungszeit gegen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10,00 € eine Ersatzkarte ausgestellt.

Das Semester-Ticket PLUS ist ein Halbjahresticket. Es gilt im Sommersemester entweder vom 1. März bis 31. August oder vom 1. April bis zum 30. September und im Wintersemester entweder vom 1. September bis zum 28. Februar oder vom 1. Oktober bis zum 31. März.
Das Semester-Ticket PLUS gilt innerhalb der Geltungsdauer für beliebig viele Fahrten im gesamten Gebiet der Heilbronner · Hohenloher · Haller Nahverkehr GmbH (Netzkarte) sowie seit dem 1. September 2009 im gesamten Verbundgebiet der KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH und den für den jeweiligen Verbundverkehr freigegebenen Verkehrsmitteln. Das Semester-Ticket PLUS berechtigt innerhalb des HNV zur Benutzung der Züge der 2. Wagenklasse. Der Übergang in die 1. Wagenklasse ist nicht gestattet.


5 Zuschläge für die Benutzung der 1. Klasse der DB

Der Preis für die Benutzung der 1. Klasse der DB ergibt sich aus der Fahrpreistafel und ist einheitlich für Erwachsene und Kinder.

Die zeitliche Gültigkeit des Zuschlages richtet sich nach den Bestimmungen des jeweiligen Fahrausweises.

5.1 … für einzelne Fahrten

Für die Benutzung der 1. Klasse ist zusätzlich zum Fahrausweis je Fahrt und beförderte Person ein Zuschlag in Form eines Einzelfahrausweises für Kinder der jeweiligen Preisstufe zu lösen.

Maßgebend für den Preis des Zuschlags für die Einzelfahrt ist die Preisstufe (Zonenanzahl) der bei der DB zurückgelegten Fahrstrecke in der 1. Klasse.

Im Übrigen gelten die Bestimmungen nach 4.1.1 beziehungsweise 4.1.2.

5.2 … für Zeitkarten

Für die regelmäßige Benutzung der 1. Klasse wird eine Zuschlagskarte 1. Klasse zu den ABO- Monatskarten (ausgenommen Schülermonatskarten) verkauft. Die (extra) Zuschlagskarte 1. Klasse gilt nur in Verbindung mit der zugehörigen Monatskarte.


6 Beförderung von Schwerbehinderten

Die unentgeltliche Beförderung von Schwerbehinderten, deren Begleitpersonen (sofern eine ständige Begleitung notwendig und dies im Ausweis des Schwerbehinderten eingetragen ist) sowie deren Handgepäck, Krankenfahrstühle und sonstige orthopädische Hilfsmittel richten sich nach dem Gesetz zur Sicherung der Eingliederung Schwerbehinderter in Arbeit, Beruf und Gesellschaft (§ 148 SGB IX) in der jeweils gültigen Fassung.

Die Berechtigung ist auf Verlangen des Personals nachzuweisen.


7 Beförderung von Polizeibeamten

Polizeibeamte in Uniform werden in Bussen sowie im Schienenverkehr in der 2. Wagenklasse unentgeltlich befördert.


8 Hunde

Für die Mitnahme eines Hundes wird als Beförderungsentgelt für Einzelfahrten der Fahrpreis für Kinder der jeweiligen Preisstufe erhoben. Es kann aber auch eine Monatskarte für einen Hund gelöst werden. Die Monatskarte für einen Hund entspricht dabei einer Monatskarte für Jedermann der Preisstufe 1 und ist für den Hund im gesamten Netz des HNV gültig. Unabhängig davon benötigt der Besitzer des Hundes einen gültigen Fahrausweis. Inhaber einer Tageskarte PLUS (siehe 4.4), eines übertragbaren ABO-Tickets für Jedermann (siehe 4.5.3) oder eines Job-Tickets (siehe C.2) können im Rahmen der Mitnahmeregelung anstelle eines Erwachsenen oder eines Kindes auch einen Hund mitnehmen. Inhaber eines Abo-Tickets, eines Franken-Tickets oder eines Sahne-Tickets können unentgeltlich einen Hund mitnehmen.

Kleine Tiere, deren Beförderung zugelassen ist, können in Behältnissen unentgeltlich mitfahren.
Polizeihunde und Blindenführhunde werden unentgeltlich befördert.

Hunde, die von freifahrtberechtigten Schwerbehinderten mitgeführt werden, werden unentgeltlich befördert.


9 Sachen

Handgepäck, Krankenfahrstühle und sonstige Sachen können unentgeltlich mitgenommen werden.

Kinderwagen werden frei befördert, soweit sie nicht zweckentfremdet verwendet werden, z.B. zum Transport von Gepäck oder Tieren und dergleichen. In diesen Fällen und bei sperrigem Gut ist der Fahrpreis für Erwachsene zu entrichten.

Für häufig zu transportierendes Express-, Stück- oder Kuriergut kann ein individueller Fahrpreis vereinbart werden.