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Stand: 17.09.2021

Corona-Krise: Aktuelle Lage und Besonderheiten im ÖPNV

Grundsätzliches
Am 16. September ist in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Die reinen Infektionszahlen spielen bei Maßnahmen nun eine untergeordnete Rolle, stattdessen gilt ein dreistufiges System, das sich nach der 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und der Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg richtet. Damit soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern werden. In der ersten Stufe (Basisstufe), bleiben die bisherigen Regeln (mit 3G in vielen Bereichen) bestehen. In der Warnstufe gibt es eine PCR-Testpflicht in vielen Bereichen. In der Alarmstufe gilt für ungeimpfte Personen in einigen Bereichen ein Zutritts- und Teilnahmeverbot (2G).

Für ÖPNV-Fahrgäste ändert sich durch die neue Verordnung nichts. Busse und Bahnen fahren bis auf wenige Ausnahmen normal. Unabhängig von der Stufe gilt weiterhin die Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhofsgebäuden muss mindestens eine medizinische Maske (DIN EN 14683:2019-10) getragen werden. Zulässig sind auch FFP2-Masken (DIN EN 149:2001) bzw. KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken und Masken höherer Schutzklassen. Nicht erlaubt sind Masken mit Ausatemventil oder sogenannte Face-Shields. Keine Maske tragen müssen Kinder bis einschließlich fünf Jahren und Personen, denen aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen das Tragen einer Maske nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Für die Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe ist in der Regel eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. An Haltestellen im Freien muss die Maske weiterhin nur dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann.


Die Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.
Weitere Informationen zur Corona-Warn-App der Bundesregierung >>
 

  • Verlängerte Rückgabefrist für Schüler-Abos
  • Kreisimpfzentren (KIZ) im HNV-Land
  • Fahrplanangebot
  • Verhaltensregeln - in Bus und Bahn gilt Maskenpflicht!
  • Digitale Tickets im HNV
  • Eher geringes Infektionsrisiko in Bus und Bahn
  • Weitere Informationen / nützliche Links

Aufgrund der aktuellen Lage haben sich die Abo-Center im HNV darauf verständigt, die Rückgabefrist für das Sunshine-Ticket und die KidCard im Abo zu verlängern. Für gewöhnlich ist die Rückgabe nicht benötigter Tickets bei den Schüler-Abos bis zum 15. des Vormonats möglich. Bis auf Weiteres gilt: die Rückgabe eines Monatsabschnitts ist jeweils bis zum 25. des Vormonats möglich. 

Ab  dem 22. Januar 2021, können sich Bürgerinnen und Bürger der priorisierten Gruppen in den Kreisimpfzentren (KIZ) gegen das Coronavirus impfen lassen. Aufgrund der zunächst begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffes wird es zu Beginn nur wenige freie Termine geben. Impfungen sind nur mit Termin möglich. Termine für eine Impfung im KIZ können telefonisch unter der Nummer 116 117 oder auf der zentralen Webseite unter www.impfterminservice.de vereinbart werden.

KIZ Stadt Heilbronn:
Stauwehrhalle
Nussäckerstraße 3
74081 Heilbronn-Horkheim

Nächste Haltestelle(n):
Horkheim, Stauwehrhalle (Stadtbus-Linien 31, 32, 33)

KIZ Landkreis Heilbronn:
Tiefenbachhalle
Am Ochsenweg 1
74360 Ilsfeld-Auenstein

Nächste Haltestelle(n):
Auenstein, Beilsteiner Straße (ca. 13 Gehminuten)
Auenstein, Rathaus (ca. 15 Gehminuten)

KIZ Hohenlohekreis:
Hohenlohe-Sporthalle
Pfaffenmühlweg 30
74613 Öhringen

Nächste Haltestelle(n):
Öhringen, Hauptbahnhof (ca. 10 Gehminuten)
Öhringen, Hofgarten
Öhringen, Hallenbad

 

Die Busse und Bahnen im HNV-Land verkehren weitesgehend im Normalbetrieb. Ausnahme hiervon ist der Nachtbusverkehr (Nachtbuslinien im Stadtverkehr Heilbronn sowie Spätfahrten nach 0.00 Uhr im Regionalbusverkehr). Dieser wird derzeit bis auf weiteres nicht durchgeführt. Auch im Schienenverkehr gibt es nachts z.T. Einschränkungen.

Bitte beachten Sie immer auch die aktuellen Verkehrsmeldungen.

In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken, FFP2-Masken oder Masken vergleichbaren Typs z.B. KN95/N95). Die Maskenpflicht gilt ab einem Alter von 6 Jahren. Eine Ausnahme bilden Personen, denen aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen das Tragen einer Maske nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Für die Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe ist in der Regel eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. An Haltestellen im Freien muss die Maske nur dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

Wer die Maske korrekt über Mund und Nase trägt, reduziert das Risiko für die weitere Ausbreitung des Corona-Virus. Davon profitieren alle Fahrgäste. Das heißt, egal ob beim Einkauf oder der Fahrt in Bus und Bahn: immer Maske auf!

Bitte vergessen Sie auch die übrigen Hygieneregeln nicht: Regelmäßig und gründlich Hände waschen, Hust- und Nies-Etikette einhalten, nicht drängeln, Abstand halten und bei Krankheit zu Hause bleiben.

Wer nicht schon über eine Monatskarte oder ein Fahrschein-Abo verfügt, kauft am besten digitale Tickets: HandyTicket über HNV mobil, HandyTicket Deutschland oder DB Navigator, (((eTicket oder Online-Ticket.

Verhaltenstipps in bewegten Bildern:

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Kontaktlos, einfach, schnell

Einzel-, Tages-, 4er- und verschiedene Monatskarten sind als Handy-Ticket über die Apps HNV mobil und HandyTicket Deutschland erhältlich. Über die App DB Navigator können verschiedene Eizel- und Tageskarten und die Monatskarte Jedermann gelöst werden. Tages- und Monatskarten (Jedermann) gibt es auch als Online-Ticket im DB Shop unter www.bahn.de. Für Gelegenheitsnutzer ebenfalls empfehlenswert ist die Nutzung des (((eTicketHNV.

Diverse deutsche und internationale Studien zeigen, dass Bus und Bahn sicherer sind, als viele Menschen annehmen. Die Maskenpflicht, die hohe Luftaustauschrate sowie die relativ kurzen Aufenthaltszeiten in den Fahrzeugen tragen dazu bei, dass im ÖPNV ein sehr geringes Risiko besteht, sich zu infizieren.

Gesammelte Studienergebnisse und Expertenmeinungen zum Thema Infektionsrisiko im ÖPNV finden sich unter anderem auf der vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) initiierten Kampagnen-Website Gemeinsam #BesserWeiter. Im November hat auch ZDF heute die Frage nach der Ansteckungsgefahr in Bus und Bahn mit einer Story beleuchtet.